Gold für Raphael Furrer an den SwissSkills 2018

Raphael Furrer (Software) hat mit seinem Teampartner Josia Langhart (Hardware), Fritz Studer AG, die Goldmedaille an den SwissSkills 2018 im Beruf Automatiker geholt.

Damit haben sie das Ticket für die WorldSkills 2019 in Kazan (Russland) geholt.

Kevin Montavon sicherte sich bei den Informatikern im Bereich Web Design & Development einen hervorragenden 19. Platz.

Das azm gratuliert beiden azm- Lernenden zu dieser Topleistung!

Entwässerungstechnologe EFZ / Entwässerungstechnologin EFZ gesucht!

In Zusammenarbeit mit unserer Partnerfirma Ernst Gerber AG, Roggwil BE bieten wir für 2019 eine Lehrstelle als Entwässerungstechnologe EFZ / Entwässerungstechnologin EFZ an.

Die Ernst Gerber AG bietet eine breites Arbeitspektrum, eine grosse Frahrzeugflotte sowie modernste Ausrüstung. Kurz gesagt, der optimale Lehrbetrieb um eine Lehre als Entwässerungstechnologe EFZ / Entwässerungstechnologin EFZ anzutreten.

Bewerbungen nehmen wir gerne ab sofort entgegen.

Kanal 2

SwissSkills 2018 – Interview mit Kevin Montavon

Kevin Montavon, Informatiker im 4. Lehrjahr, kämpft vom 12.- 16. September 2018 an den SwissSkills in Bern um den Titel des Schweizermeisters im Beruf Informatiker EFZ.

Was für Ziele hast du dir gesetzt?

Meine Ziele an diesem Wettkampf sind, dass ich einerseits viele Erfahrungen mitnehmen kann und andererseits, dass ich eher in den vorderen zweidritteln der Teilnehmerliste landen kann. Dazu dient es noch als Erfahrung für eine mögliche zweite Teilnahme an den SwissSkills.

Welche Herausforderungen musstest du überwinden?

Den Mut zu haben, mich dafür zu melden. Ich gehe ehrlich gesagt nicht gerne an Wettkämpfe, jedoch dient dieser dazu, auch Dinge zu tun, welche man eigentlich nicht gerne macht. Denn ich meide eigentlich öffentliche «Auftritte», da ich lieber zuschaue, als selbst mitzumachen.

Hast du irgendwelche Bedenken?

Ja, natürlich. Mein grösstes Bedenken ist meine Nervosität. Zudem hoffe ich, dass ich von einem Blackout verschont bleibe, welches fatal wäre.

Was hast du für Erwartungen?

Ich hoffe natürlich, dass ich damit viele Erfahrungen sammeln kann und vielleicht einige Tipps entgegennehmen kann.

 

Das azm drückt Kevin beide Daumen für die  SwissSkills 2018!

Gratisticket unter : https://www.swissmem-berufsbildung.ch/de/aktuell/world-skills/swissskills-bern-2018/promo-tickets.html

 

 

SwissSkills 2018 – Interview mit Raphael Furrer

Raphael Furrer, Automatiker im 3. Lehrjahr, kämpft vom 12.- 16. September 2018 an den SwissSkills in Bern um den Titel des Schweizermeisters im Beruf Automatiker EFZ.

 

Was für Ziele hast du dir gesetzt?

Mein Ziel ist es, im Wettkampf dass abzurufen, was ich im letzten halben Jahr in den vielen Trainingsstunden gelernt habe. Ich möchte mit meinem Kollegen gut im Team arbeiten. Mein persönliches Ziel ist es, dass unsere Anlage am Schluss des Wettkampfes fehlerfrei läuft.

Welche Herausforderungen musstest du überwinden?

Um an den SwissSkills teilnehmen zu können, musste ich mich an zwei Selektionen durchsetzen. In der Ersten (66 auf 24) ging es vor allem um die Persönlichkeit der Kandidaten und ihre Motivation. An der 2. Selektion (24 auf 12) mussten wir Aufgaben in unserem Fachgebiet lösen.

Hast du irgendwelche Bedenken?

Ich fühle mich durch Betrieb und Berufsschule sehr gut auf das Kommende vorbereitet. Deshalb würde ich nicht sagen, dass ich Bedenken habe, aber natürlich bin ab und zu ein wenig nervös.

Was hast du für Erwartungen?

Wie wir am Test-Wettkampf in der Ostschweiz gesehen haben, ist die Konkurrenz dieses Jahr sehr stark. Unser Ziel ist ein Podestplatz, aber natürlich wären wir am liebsten an den WordSkills 2019 in Kazan dabei. Dazu müssten wir Schweizermeister werden.

 

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Das azm drückt Raphael beide Daumen für die  SwissSkills 2018!

Gratisticket unter : https://www.swissmem-berufsbildung.ch/de/aktuell/world-skills/swissskills-bern-2018/promo-tickets.html

 

 

Lehrbeginn 2018

Am Montag, 6. August 2018 begannen 38 Lernende ihr Lehre in acht verschiedenen Berufen im azm. In der Einstiegswoche „Jumpin“ steht das Kennenlernen und erleben von Teamarbeiten im Vordergrund. Nebst Projektarbeiten und den Arbeitsregeln im azm.IMG_4425

Elterninfo – Lehrstart 2018

Der Infonachmittag startete mit 37 zukünftigen Lernenden und deren Eltern. Nach der Begrüssung durch den Geschäftsstellenleiter Daniel Christen, konnten die zukünftigen Lernenden und ihre Eltern die Arbeitsplätze besichtigen. In den verschiedenen Berufen erfuhren die Besucher durch ihre Berufsbildnerinnen und Berufsbildner viel Wissenswertes zum Lehrstart, so wie zum Lehrablauf.

Wir freuen uns, die zukünftigen Lernenden willkommen zu heissen und wünschen ihnen einen guten Start in die Lehre.

Elternabend 2. Lehrjahr

Am 17.00 Uhr musste ich wieder im azm sein, denn wir hatten einen Elternabend, der um 17.30 Uhr anfing. Meine Aufgabe war es von 17.00 Uhr bis 17.30 Uhr bei der Einfahrt zum azm den Eltern die Parkplätze zuzuweisen.

Danach habe ich mit meiner Berufsbildnerin zusammen die Tische fürs Apéro bereitgestellt und die Getränke und Snacks ansprechend präsentiert. Nach einer kurzen Begrüssung durch Daniel Christen, haben die Eltern die Arbeitsplätze ihrer Kinder entdeckt und liessen sich von ihnen ihre täglichen Arbeiten erklären. Es wurde ebenfalls ein Ausblick auf die zukünftige Lehrzeit gemacht. Beim abschliessenden Apéro hatten die Eltern Gelegenheit sich miteinander zu unterhalten und sich kennenzulernen. Zudem standen die Berufsbildner für Fragen zur Verfügung.

Für uns war das ein gelungener Abend.

Patrick Oumaray, Kaufmann EFZ 1. Lehrjahr

Xplore – 3. Tag

Nach einer ruhigen Nacht waren wir gestern alle etwas früher wach. Womöglich war es die Aufregung, unser Modell nun endlich präsentieren zu dürfen. Der Terminplan des Tages war schon sehr dicht gestaltet und auf die Minute terminiert. Bei Phoenixcontact angekommen haben wir unsere Anlage sofort in Betrieb genommen und nach wenigen Minuten waren wir online. Recht entspannt konnten wir also der Marathon-Präsentationsrunde entgegensehen.

Im Fünfminutentakt wurden die Teams aufgeboten. Unsere Präsentation war auf 10:55 Uhr angesetzt. Genau drei Minuten hatten alle Teams zu Verfügung, ihre Projekt zu präsentieren. Einige haben dennoch versucht, die mitgebrachten 30 Slides irgendwie da reinzupacken und wurden wie angekündigt nach 180 Sekunden jäh unterbrochen. Da hatte sich unser Team mit bescheidenen vier Folien schon eher dem Rahmen angepasst. Die Lernenden waren – im Gegensatz zum Berufsbildner – auch gar nicht nervös und haben sich prima gemeistert. So vor 150 Fach-Leuten zu referieren mit der Fachkurie in der ersten Reihe ist gar nicht so ohne.

Nach 17 Beiträgen gab es eine kurze Pause. Wir nutzten die Zeit, um nach unserer Anlage zu sehen. Etwas erstaunt stellten wir fest, dass sie nicht mehr online ist. Schnell versuchten wir die Gründe dafür herauszufinden. Leider stellten wir fest, dass das Datenvolumen der SIM-Card unseres SIM-Karten Gönners vom Vortag aufgebraucht war und die Daten jetzt nur noch so sporadisch flossen. Zu wenig Bandbreite also, um alle vier Koppler mit Netzwerk zu versorgen. Etwas entrüstet mussten wir diese Gegebenheit annehmen. Enttäuschung und Frustration machte sich breit. Wieso musste das gerade jetzt und heute passieren…?

Toni Widmer, ein Techniker der Schweizer Phoenixcontact-Niederlassung, war ebenfalls beruflich vor Ort und hatte unsere Situation mitbekommen. Er hatte uns in den letzten Wochen und Monaten  recht nahe begleitet und kannte unser Systemaufbau genau. Betroffen von unserer momentanen Situation hatte er bald ein paar Ansätze zur Lösung unserer Netzwerkproblematik. Sofort setzten sich die Jungs an die Rechner und befolgten seine Anweisungen. Und siehe da, nach fünf Minuten waren wir wieder online und machten einen Test-Durchlauf. Es funktionierte!

Nach der Mittagspause machte sich die Jury auf, um bei allen Teams einen Besuch abzustatten. Die Nervosität stieg, aber wir fühlten uns gut und konnten es kaum erwarten, ihnen unser Werk zu präsentieren. Das Interesse war gross und da war viel Freude aber auch Staunen zu erleben. Die Demonstration hat beinahe perfekt geklappt war uns reichlich Anerkennung einbrachte. Danach besuchten uns einige Kollegen anderer Teams um uns ihre Wertschätzung zu bekunden. Ein schöner Moment für jedes Team-Mitglied.

Nach zweistündiger Besprechungspause der Jury startete dann der entspannte Teil des Abends. Es folgten Ansprachen und Verdankungen. Schliesslich begann die Siegerehrung. Unsere Kategorie war zuerst am Start. Die Spannung stieg und … wir durften den Pokal für den zweiten Platz der Kategorie SmartFactory in Empfang nehmen. Die Freude war riesig!

Nach der Siegerehrung richtete der Obervater von Phoenixcontact Klaus Eisert (84) noch ein paar persönliche und inspirierende Worte an uns alle. Anschliessend folgte ein fürstliches Abendessen.

Nun heisst es dann Aufräumen, Packen, Palettisieren und letzte Kontakte austauschen. Bestimmt war es für alle Teilnehmenden ein unvergessliches Erlebnis. An dieser Stelle möchten wir uns besonders bedanken für die grosse Unterstützung von Seiten der Phoenixcontact Schweiz AG, sowie auch der FESTO Didactic , der MIGROS Aare, der KaempferEngineering GmbH und natürlich auch unseren Partnern Ammann und Avesco, welche das Projekt ideell oder finanziell unterstützt haben.

Ein spezielles Dankeschön gebührt aber auch den zuhause gebliebenen Team-Mitgliedern und all denjenigen azm-Lernenden welche beim Bau des Automaten tatkräftig mitgeholfen haben. Ohne sie wäre das Projekt niemals so erfolgreich gewesen. Ihr könnt stolz auf das Resultat sein!

Xplore – 2. Tag

Der gestrige Tag startete früh morgens, da wir noch Anpassungen mit den Sounds für unsere sprachgeführte Montageanleitung machen mussten. Nach einem reichhaltigen Frühstück wurden wir von Bussen zum recht neu gebauten PhoenixContact Sitz chauffiert. Dort angekommen erhielten wir unsere Namensschilder und begaben uns ins Auditorium wo wir alle von Jenny Schaffrath, der diesjährigen Organisatorin begrüsst wurden. Gleich danach wurden wir quer durchs Gebäude geführt wo man uns einen Platz zugewiesen hat um das Modell aufzubauen.

Unsere fünf Paletten haben den Transport unbeschadet überstanden. Leider hatte niemand Werkzeug um das Stahlband zu durchschneiden… Eine Hand voll Phoenix Lernenden hat aber alle Teilnehmer tatkräftig unterstützt und so begannen wir emsig alles auszupacken.
Ein zentraler Punkt, der uns auch schon im Vorfeld beschäftigte waren die SIM Karten für das deutsche Netz. Obwohl ich diese eigentlich „bestellt“ hatte, wurde uns empfohlen, selbst auch noch welche am Flughafen zu erwerben. Diese sind für knapp €10 zu haben. Das Problem dabei ist die Aktivierung. Wegen des neuen Terror Gesetzes in Deutschland mussten wir die SIMs mittels Videokonferenz mit einer zertifizierten Sicherheitsfirma durchführen. Dabei wird das Gespräch aufgezeichnet und mann muss einige fragen beantworten. Dann muss auch der Pass in die Kamera gehalten und so gekippt werden, dass die Hologramme sichtbar werden. Dieses Prozedere muss für jede SIM wiederholt werden, Vorschrift ist Vorschrift. Nach diesem Sicherheitscheck erhielten wir eine Mail, dass die SIM in ca 24h freigeschaltet werden wird. Nicht so toll… Dies hätte und aber sowieso nichts genützt, da man uns dann vor Ort sagte, dass unsere Netzbetreiber da gar kein Empfang hätte. Nochmals nicht so toll. Wir erhielten dann von der IT einen Netzwerk Router den wir frei programmieren durften. Dieser machte aber dem firmeninternen Netzwerk zu schaffen und so mussten wir diesen nach einstündiger Konfiguration wieder abgeben. Glücklicherweise bemerkte jemand vom VW-Team unsere Misere und bot uns kurzerhand seine private SIM-Karte für die zwei Tage an, womit wir endlich online gehen konnten. Am Schluss blieben uns dann immerhin noch 90 Minuten für den eigentlichen Test der Anlage, welcher auch erfolgreich verlief.
Andere hatten nicht so viel Glück wie zB unser Nachbar aus Alexandria. Seinem ganzen restlichen Team wurde vom deutschen Konsulat keine VISA erteilt und so musste er kurzum alleine anreisen. Ein enormer Druck. Ihm wurde aber von Phoenixcontact eine Hand voll Lernender zur Verfügung gestellt, die eifrig versuchten seinen Anweisungen folge zu leisten.

 

Der Tag wurde dann mit einem gemeinsamen Abendessen abgerundet. Vor dem Schlafengehen haben sind wir noch kurz den Schlachtplan für die dreiminütige Jurie-Präsentation durchgegangen.
Wir freuen uns sehr auf den heutigen Tag und darauf, all die anderen Beiträge zu sehen und zu erleben.