Eröffnung azm

Am 28. November fand die offizielle Eröffnung des azm Ausbildungszentrum Mittelland statt. Rund 120 Gäste aus Politik, Behördenvertreter und Firmen durfte die azm-Crew begrüssen. Auf dem Rundgang durch das azm konnten die Gäste viele spannende Arbeitsplätze bestaunen und direkt mit den azm-Lernenden ins Gespräch kommen.

Nationaler Zukunftstag im azm

Insgesamt 37 Kinder haben in diesem Jahr am Nationalen Zukunftstag einen Einblick in die Technik erhalten.

29 Kinder verbrachten einen halben Tag bei Ihren Eltern und Bekannten unserer Partnerfirmen Ammann Schweiz AG und Avesco AG. In der zweiten Tageshälfte erarbeitet das azm mit den Kindern eine gefräste Variante des Gesellschaftsspiels „Mensch ärger dich nicht“. Von der Konstruktion am 3D CAD, Herstellung der Spielsteine mittels 3D Drucker und Drehbank, Fräsen des Spielbretts an der Fräsmaschine bis hin zum Biegen der Blechverpackung an der Abkantpresse konnten die Kinder ihr Spiel herstellen.

Gleichzeitig erhielten 8 Mädchen durch das Projekt „Mädchen-Technik-Los!“ einen vertieften Einblick in die Automation. In mehreren Stunden wurde unter Anleitung des Berufsbildners und der Lernenden ein elektronischer Würfel erstellt. Diesen konnten Sie am Abend stolz Ihren Verwandten und Bekannten präsentieren.

Cédric Achermann holt Gold an den World Skills 2017 in Abu Dhabi

Cédric Achermann (Software) hat mit seinem Teampartner Fabien Gyger (Hardware), Meyer Burger AG, die Goldmedaille an den WorldSkills 2017 im Beruf Automatiker geholt.

Das SwissSkills Team holte 11 Gold-, 6 Silber- und 3 Bronzemedaillen Medaillen.  Damit ist die Schweiz mit dem 2. Rang in der Nationenwertung wiederum mit Abstand die beste europäische Nation. Dazu kommen 13 Diplome und 3 Zertifikate.

Das azm Gratuliert zu dieser Topleistung!

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Lernendenlager 2017

 

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Auch dieses Jahr leisteten die Lernenden aus dem zweiten Lehrjahr einen freiwilligen Sozialeinsatz. Bereits am Sonntagmittag trafen sich die 30 Jugendlichen in Langenthal, um gemeinsam nach Graubünden zu reisen. Übernachtet wurde in der Zivilschutzanlage der Gemeinde Cunter, welche ein Teil der Fusionsgemeinde Surses ist. Nachdem sich alle in ihren Zimmern eingerichtet hatten, wurden wir bereits das erste Mal von den vier einheimischen Bäuerinnen lecker bekocht und von den Gemeindearbeitern informiert.

Am nächsten Morgen wurden wir in Gruppen eingeteilt und auf die verschiedenen Baustellen verteilt. Einen grossen Teil der Zeit verbrachten wir damit, den Wander- und Bikerweg zu verbreitern und Treppen einzubauen. Am Ende des Weges wurde tatkräftig an einer Brücke aus Holz gearbeitet. Von einer weiteren Gruppe wurde auf der anderen Seite der Gemeinde ein Holzzaun gestellt. Mit Hilfe von diesem wird geschaut, ob mehr Wild geschossen werden muss. Fünf weitere Lernende verbrachten den Tag mit einem Bauern auf der Alp. In der Höhe wurden Wassertröge für das Vieh installiert. Zum Abendessen wurden wir mit Kartoffelstock und Geschnetzeltem bekocht. Bis zur Nachtruhe wurde im Aufenthaltsraum Billard und Tischfussball gespielt.

Am Dienstagmorgen verschoben wir uns wieder auf unsere Baustellen. Eine Gruppe baute einen Zaun auf einem Parkplatz in Cunter, welcher dazu dient, dass man nicht über den Abhang hinausfährt. Die anderen Gruppen, welche am Montag mit Ihren Arbeiten schon fertig waren, wurden dann auf die bestehenden Baustellen verteilt. Es wurde weiter an den Wander-/Bikerwegen, an der Feuerstelle und an den Wassertrögen auf der Alp gearbeitet. Um 17:00 Uhr kehrten wir alle wieder in die ZSA zurück.

Mit einer Stärkung im Magen machten wir uns auf den Weg auf die Baustellen. Wie am Vortag wurde wieder an den Baustellen weitergearbeitet. Einziger Unterschied zu den restlichen Tagen war, dass es zum Teil ein wenig geregnet hatte.

Am Donnerstag schlossen wir dann unsere Arbeiten ab und konnten diese stolz unseren Eltern zeigen. Ab 14:00 Uhr fuhr Gabriel mit den Eltern von Baustelle zu Baustelle, damit sie all unsere Projekte betrachten und zum Teil ausprobieren konnten. Nachdem wir alle geduscht hatten, gab es dann ein kleines Apéro. Während diesem, hielten die Präsidentin der Organisation Berg-Versetzer, der Vertreter der Gemeindearbeiter sowie der Geschäftsführer des azw, Herr Canonica, eine kurze Rede um uns zu danken. Zum krönenden Abschluss gab es zum Abendessen ein feines Raclette mit den Eltern und allen Gemeindearbeitern zusammen. Die Lernenden hatten nach dem Abendessen dann ihren verdienten Ausgang. Mit viel Musik und lachen liessen die Jugendlichen den letzten Abend noch ausklingen.

Freitagmorgen hiess es dann für alle packen und putzen. Da viele Gruppen um 14:00 Uhr in Zürich wären, mussten wir schon um 8:30 wieder nach Hause fahren, weil die SBB sonst ein Platzproblem gehabt hätte. Darüber freuten sich die Jugendlichen natürlich. Nach einer reibungslosen Abgabe machten wir uns auf den Heimweg.

Lara Schmutz, Stefanie Nyfeler
KV-Lernende
2. Lehrjahr

Überführung des Ausbildungs- und Lernzentrums der Ammann Schweiz AG ins Ausbildungszentrum Mittelland

In Langenthal entsteht neu das Ausbildungszentrum Mittelland (azm) als Geschäftsstelle des Vereins Ausbildungszentrum Winterthur (azw). Dabei übernimmt das azw das Ausbildungs- und Lernzentrum der Ammann Schweiz AG mit rund 120 Lernenden und 8 Mitarbeitern per 1. August 2017. Die Gründung ist der Startschuss für ein erprobtes Erfolgsmodell.
Der bisherige Standort Langenthal wird beibehalten. Die Ammann Schweiz AG und die Avesco AG werden dem Verein Ausbildungszentrum Winterthur als Trägermitglied beitreten und damit weiterhin einen aktiven und nachhaltigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Berufsbildung leisten.
Das azw hat sich aus der Sulzer Berufsbildung entwickelt und wurde Ende 2001 gegründet. Das Ausbildungszentrum Winterthur bildet die Lehrberufe Polymechaniker, Produktionsmechaniker, Anlagen- und Apparatebauer, Konstrukteure, Physiklaboranten, Informatiker, Elektroniker, Kauffrau/-mann, Fachmann Betriebsunterhalt und Logistiker aus. Mit über 430 Lernenden, rund 60 Ausbildnern und mehr als 80 Partnerfirmen ist das azw der führende industriell-gewerbliche Berufsbildner im Kanton Zürich. Die Ausbildung im azw geschieht grösstenteils anhand von Produktivarbeiten. Diese Ausbildungsform garantiert den optimalen Praxisbezug der Berufslehre und motiviert die Jugendlichen, ihr Bestes zu geben. Sie erfahren dabei ganz direkt, dass ihre Arbeiten nutzbringend sind und gebraucht werden. Getragen wird das azw von renommierten Unternehmen wie Burckhardt Compression, Sulzer, Rieter, Zimmer Biomet, MAN TURBO, Winterthur Gas & Diesel, Uster Technologies, Landert Motoren und über 80 Unternehmen, die azw-Lernende einsetzen.
Im Ausbildungszentrum Mittelland mit Standort Langenthal werden weiterhin die Basisausbildung für die Berufe, Automatiker, Konstrukteure, Anlagen- und Apparatebauer, Polymechaniker, Produktionsmechaniker, Baumaschinenmechaniker und Kaufleute durchgeführt. Mit der qualitativ hoch stehenden Automatikerausbildung ergänzt das azm das Bildungsangebot des azw ideal.
Hans-Christian Schneider (CEO der Ammann Gruppe): „Top ausgebildete Fachkräfte sind für den Standort Langenthal und die ganze Region von zentraler Bedeutung. Es freut mich deshalb sehr, dass wir mit der Gründung des azm das Erfolgsmodell des azw nach Langenthal bringen können.“
Daniel Christen, der heutige Leiter des Ausbildungs- und Lernzentrums der Ammann Schweiz AG, übernimmt die Geschäftsführung des azm. Daniel Christen: „Mit dem azm können wir individuell auf die Bedürfnisse der Lernenden und Firmen eingehen und dabei Kontinuität und höchste Qualität sicherstellen. Ich bin überzeugt, dass die Vorteile des azm in Zukunft zahlreiche weitere Firmen vom Angebot überzeugen werden.“
Das eingespielte Leitungsteam mit acht Mitarbeiter/innen bürgt für die Weiterführung der herausragenden Ausbildungsqualität. In Anspielung an die Erfolge an den Berufsweltmeisterschaften meint Daniel Christen: „Wir werden weiterhin auf Weltmeister-Niveau ausbilden.“

Vorbereitungswettkampf für die World Skills im Gäupark

Mit grossen Schritten nähern sich Cédric Achermann, Ammann Schweiz AG und Fabien Gyger, Meyer Burger AG den World Skills. In ihren Trainingszeiten, welche sie in den letzten Monaten hatten, war ihr Ziel ihr Vorgehen und ihre Geschwindigkeit zu verbessern. Dies trainierten sie mit diversen Aufgaben, in der Form wie sie an den World Skills kommen könnten. Neben den eher ruhigeren Trainingszeiten in den speziell eingerichteten Trainingsräumen hatten sie auch noch Team-Weekends in welchen sie fachtechnisch vorbereitet wurden. Sich zu konzentrieren, wenn rundherum viel Lärm und viel Getümmel ist, kann schwierig sein. Da die Konzentration in Abu Dhabi voll da sein muss, egal wie laut es ist, hatten Cédric Achermann und Fabien Gyger die Möglichkeit sich im Gäupark verschiedenen Aufgaben und Herausforderungen zu stellen. Am 25.03.2017 konnten sie im Gäupark an einem Vorbereitungswettkampf mitmachen. Um dies wirklich auch wettkampfmässig durchzuführen, erhielten sie mehrere Aufgaben, welche sie innerhalb einer bestimmten Zeit erledigen mussten. Unter der Aufsicht von Experten und Besuchern gaben die Zwei alles, um die Aufgaben korrekt, exakt und schnell abzuschliessen.

Neben dem Wettkampf, nutzten die Firmen Ammann Schweiz AG und Schneeberger AG die Gelegenheit die Berufe Automatiker und Konstrukteur zu präsentieren. Daniel Christen, Lars Müller und Gabriel Bolliger, sowie drei Automatiklernende aus dem 2. Lehrjahr waren vor Ort. Mitten im Einkaufszentrum stellten sie einen Stand mit der Sirupautomaten und dem 3D-Drucker auf. Die Besucher hatten die Möglichkeit sich bei dem Automaten einen Sirup zu genehmigen. Bei den Konstrukteuren konnte man am Computer am CAD-Programm zeichnen, am 3D-Drucker wurden Bestandteile des Kleiderbügels gedruckt, welche am Stand selber montiert und nach Hause genommen werden konnten. So konnten die Berufe Automatiker und Konstrukteur präsentiert werden und Cédric Achermann und sein Partner Fabien Gyger hatten viele Zuschauer und konnten so ideal trainieren.

 

 

Ausblick:
Für die nächsten 6 Monate sind noch zwei weitere Vorbereitungswettkämpfe geplant. Am ersten, welcher am 03.-06.07.2017 in Wien stattfinden wird, werden sie gegen die Kandidaten aus Deutschland und Österreich antreten. Den zweiten werden sie im Heimberg Center in Heimberg BE am 02.09.2017 bestreiten.

Werkstattpraktikum Lernende 2. Lehrjahr

Wie jedes Jahr hatten die vier Kaufleute des 2. Lehrjahres die Chance vom 22. Februar bis am 24. Februar die Werkstatt des ALZ etwas besser kennen zu lernen. Bevor es aber zur eigentlichen Arbeit ging, wurden die vier mit Schutzbekleidung, Schutzbrille und Stahlkappenschuhen ausgerüstet. Das Ziel der drei Tage war es, eine Rose aus Kupfer und eine dazugehörige Vase herzustellen. Die Absicht des Werkstattpraktikums ist, die Arbeiten in der Werkstatt sowie den Arbeitsprozess kennenzulernen und anschliessend anzuwenden.

Ecem und Alyna begannen mit der Kupferrose. Vom Aufzeichnen der Schablone bis hin zum Fertigstellen konnten die zwei Kauffrauen alles gut umsetzen. Mit Hilfe der Anlagen- und Apparatebauer konnte am Suhner, dem Luftschleifer und an der Abkantpresse selbst Hand angelegt werden. Bei den Schweissarbeiten wurde interessiert zugesehen. Währenddessen machten sich Leandro und Sven ans Fertigen der Vase. Die Teile stellten die zwei Kaufmänner an der CNC-Maschine her. Mit Unterstützung der Polymechaniker, wurde die Vase selber geplant und anschliessend verarbeitet. Am zweiten Tag tauschten die Vier den Arbeitsplatz.

Am Freitagnachmittag durften dann noch alle mitanpacken, die Werkstatt blitzeblank zu putzen.

Während des Praktikums bekamen die Vier, dank der guten Unterstützung der anderen Lernenden, einen lehrreichen Einblick in die Arbeiten der Werkstatt. Das Programmieren an der CNC-Maschine sowie die Gestaltung der Rose gefiel den Kaufleuten am besten.