Gold für Raphael Furrer an den SwissSkills 2018

Raphael Furrer (Software) hat mit seinem Teampartner Josia Langhart (Hardware), Fritz Studer AG, die Goldmedaille an den SwissSkills 2018 im Beruf Automatiker geholt.

Damit haben sie das Ticket für die WorldSkills 2019 in Kazan (Russland) geholt.

Kevin Montavon sicherte sich bei den Informatikern im Bereich Web Design & Development einen hervorragenden 19. Platz.

Das azm gratuliert beiden azm- Lernenden zu dieser Topleistung!

sps ipc drive Messe Nürnberg

Alle Jahre findet in Nürnberg eine internationale Fachmesse über die neusten Entwicklungen in der Automationsindustrie statt. Die Firma Emmesys bietet dabei, 6 Lehrlingen aus verschiedenen Berufsschulen der Schweiz die Möglichkeit, die Messe kostenlos zu besichtigen. Normalerweise wäre das Event für Lehrlinge des 3. Lehrjahres gedacht, da dort jedoch niemand Interesse zeigte meldete ich mich freiwillig.

Am Dienstag dem 27.11.2018 ging es dann los, ich begab mich am Nachmittag nach Oensingen, wo ich zusammen mit anderen Teilnehmern nach kurzer Wartezeit von einem Car abgeholt wurde. Nach ungefähr 8h fahrt und einigen Zwischenstopps, um weitere Teilnehmer aufzuladen, trafen wir erschöpft von der langen Reise bei unserem Hotel ein, wo wir eine erholsame Nacht verbrachten. Der Mittwochmorgen begann um 6 Uhr früh, wobei die Müdigkeit durch das ausgiebige Zmorge Buffet schnell vergessen war. Anschliessend machten wir uns wiederum mit dem Car auf den Weg nach Nürnberg ans Messegelende.

Dort angekommen begaben wir uns in die riesigen Hallen und starteten beim Stand der Firma Sick mit der ersten Führung. Die Firma Sick ist ein weltweit tätiger Hersteller von Sensorik für die Prozessautomation. An der Messe stellten sie ihre neusten Produkte anhand verschiedenster Modelle vor.  

Besonders spannend fand ich dabei Ihr Modell einer Smart-Factory. Bei diesem konnte man seinen eigenen individuell beschrifteten Karabiner fertigen lassen. Wobei Sie neuste Technik verwendeten, wie die Übertragung der Prozessdaten über die Cloud oder dem Einsatz von optischen Sicherheitselementen. 

Anschliessend wurden uns bei der Führung noch die Firmen Vega, Wieland und Sigmatec vorgestellt. Dabei hat mich besonders die Weiterentwicklung der Vega Radarsonden erstaunt. Da diese nun mit 80ghz operieren, können sie selbst durch starke Verschmutzung, Distanzen bis zu 30m auf +/- 1mm messen. Zudem ist es mit dieser Technik möglich ohne Fehler durch Glasscheiben zu messen, was ebenfalls viele neue Möglichkeiten eröffnet.

Nach der ungefähr zwei stündigen Führung konnten wir dann noch selber die Messe besichtigen und uns über die verschiedenen Neuheiten informieren.

Wobei ich dabei auf die aktuell schnellste Hyperloop Kapsel stiess, die mithilfe von Elektromagneten in einer Luftleeren Röhre Geschwindigkeiten von über 400 Km/h erreichen kann.  

Anschliessend ging es dann auch schon wieder zurück ins Hotel, wo wir bei einem hervorragenden Essen den Abend ausklingen liessen.

Am Donnerstagmorgen ging es dann wiederum früh los. Ich packte all meine Sachen, da dies auch schon der letzte Reisetag sein sollte. Nach dem Frühstück machten wir uns dann wieder auf den Weg zum Messegelende wobei wir den restlichen Morgen individuell verschiedene Stände besuchen konnten. Dabei schaute ich noch den Stand, oder bessergesagt die ganze Halle von Siemens an um mich ebenfalls über deren Neuheiten zu informieren.

Am interessantesten fand ich dabei Ihren Versuch Anlagen Virtuell abzubilden um anschliessend über eine Spezialbrille, Prozesse und Daten durch die erweiterte Realität im Sichtfeld des Bedieners zu visualisieren. Das heisst man konnte durch die Brille in die Maschine hineinschauen und die verschiedenen Prozessdaten betrachten. 

Nach dem Mittag fand dann nochmal eine Führung statt, wobei es dabei vor allem um verschiedene Kommunikationsprotokolle und Bussysteme wie OPC UA oder Profibus ging. Dies war ein enorm spannendes, jedoch gleichzeitig auch ebenso komplexes Thema.

Abschliessend konnten wir dann noch ein kleines Apero geniessen und allfällige Fragen mit den Experten klären. Danach begann auch schon die lange Rückreise in die Schweiz wobei ich erneut viele neue Personen kennenlernte und meine Eindrücke teilen konnte.  

Christoph Janssen, Automatiker 4. Lehrjahr

Nationaler Zukunftstag

Am 8. November hat der diesjährige Zukunftstag stattgefunden. Kinder hatten die Möglichkeit eine Begleitperson bei Ammann oder Avesco in der Abteilung zu besuchen. So erhielten sie einen kleinen Einblick in den Alltag ihrer Begleitperson. Zudem konnten sie einen halben Tag im azm Ausbildungszentrum Mittelland verbringen. Das Projekt azm handelte von der Erstellung des Spiels „4 gewinnt“. Bei den Konstrukteuren EFZ, den Anlagen- und Apparatebauern EFZ und den Polymechanikern EFZ durften die Kinder den Fertigungsprozess miterleben und selber mithelfen. Der Tag war wiederum ein voller Erfolg und wir wurden mit leuchtenden Kinderaugen belohnt.

 

 

Lernendenlager – 4. Tag

Wir halfen auf der Alp den Bauern. Da ihre Brunnen für die Kühe schon in die Jahre gekommen waren und es dieses Jahr einen sehr trockenen Sommer gab, hatten sie viel zu wenig Wasser. Deshalb wurden sie ersetzt. Als wir auf der Alp ankamen, war schon alles bereit. Der Graben wurde gemacht und alles Material war da. Wir mussten danach Schächte und Brunnen setzen und die Leitungen verlegen.

Da wir unsere Arbeit schon früher als erwartet beendet hatten, bekamen wir noch andere Arbeiten. Eine Hälfte der Gruppe durfte zu Gian in die Käserei und beim Umbauen helfen und die Anderen waren mit dem Älpler am Holzen. Am Nachmittag kam das Highlight der Woche. Da die oberen zwei Brunnen sehr abgelegen waren, mussten sie mit dem Helikopter hinauf geflogen werden. Danach waren wir fertig auf der Alp und warteten auf die Eltern, denn heute war Besuchsnachmittag. Den abend schlossen wir mit einem Raclette ab.

David Sperisen, Baumaschinenmechaniker EFZ

 

Lernendenlager – 3. Tag

IMG_4699Wie gewöhnlich startete der Tag um 6:15 Uhr. Zusammen gingen wir als Gruppe zu unserer Baustelle. Die Brücke, die wir bauten war für einen Bauern gedacht. Für uns war es am Morgen sehr kalt, da wir nur Schatten hatten. Patrick und ich fischten Holzstücke aus dem Bach heraus. Wir mussten uns konzentrieren und gut aufpassen, weil die Steine glatt waren. Wir sind an diesem Tag sehr weit gekommen, so dass wir am Donnerstag fertig werden. Am Abend hatten wir sehr viel Spass, auch mit den Berufsbildnern. Wir haben getanzt, gelacht und Freundschaften gepflegt. Das Vergnügen endete um 22:30 Uhr, dann wir machten uns bereit für ins Bett.

Luandra Kelmendi und Patrick Oumaray, Kaufleute EFZ

Lernendenlager – 2. Tag

Der 25. September, ein nicht allzu gewöhnlicher Dienstag, startete für uns mit dem topmotivierten Weckkommando, angeführt von Gabriel Bolliger, mit dem Motto:“ Jtz bringeni mau Stimmig idi bude“. Langsam lösten sich die verschlafenen Lernenden von ihren verschwitzten Schlafsäcken, bis auf ein zitterndes Subjekt, dessen Schlafsack es leider nicht mit auf die Reise geschafft hat. Nach dem Anziehen von einigen mehr oder weniger notwendigen Kleidungsstücken, begab sich ein besonders fähiger Teilnehmer leicht hinkend auf den Weg zum Esslokal, da er am Sonntagmorgen auf eine ihm bisher unbekannte Verletzung an der rechten Ferse aufmerksam wurde. Nach kurzem aber schmerzhaften Fussweg, traf auch er im Esslokal ein und wurde dort entsprechend seiner guten Leistungen mit einem ausgewogenem Frühstück belohnt. Anschliessend an das Frühstück, konnte ein 5-Sterne Lunchsäckchen eingepackt werden.

Dies beinhaltete nebst deliziöser Cervelat und Käse, einen leicht überzuckerten Tee, der bei Diabetikern höchstwahrscheinlich einen Zuckerschock auslösen würde. Mit gefüllten Rucksäcken und montierten Wanderschuhen, ging es Richtung Bus, nur ein Individuum hat das Motto von Nike wahrscheinlich etwas zu ernst genommen. Nach diesem langen Einstieg, gibt es zuerst eine kleine Pause, denn so erging es uns auch, da der Weg zu unserer Baustelle doch eine ziemlich lange Autofahrt benötigte, auf der ein Teil der mitgeführten Truppe wieder in den Tiefschlaf gleitete. Dieser wurde aber durch die einströmende kühle Luft, die durch die geöffnete Türe drückte, rasch beendet. Verschlafen booteten die topmotivierten Freiwilligen aus dem Bus in die Alpenfrische.

Startklar warten wir auf gefrorenem Boden, auf unseren liebenswerten Bündner, der unser Baumaterial mitführte. Als dieser ankam, lösten wir unsere beinahe angefrorenen Wanderschuhe und Sneakers vom Boden und machten uns daran, das Baumaterial vom Laster zu laden und zur Baustelle zu bringen. Das Herabführen des Materials über den steilen Abstieg war entgegen aller Erwartungen ohne Verluste von Material und Personen bewerkstelligt worden.

Unten angekommen deponierten wir unsere Rucksäcke in einem nicht einheitlichen Matpark und machten uns anschliessend auf, unsere bereits teilweise renovierte Brücke fertigzustellen. Hierzu mussten die heruntergetragenen Bretter auf den Stahlträgern montiert werden, welche mit Hilfe von einer Latte und gezielten, mehr oder weniger in der Stärke angepassten Hammerschlägen, in die richtige Position gerückt wurden. Diese Aufgabe benötigte zwei der acht Freiwilligen, währenddessen versuchten zwei fleissige Arbeiter den Auf- und Abstieg ein bisschen weniger mörderisch zu gestalten, indem sie die zuvor bereits angefertigte Naturtreppe, die teilweise durch herauf und herabrennen wieder zusammenbrach,  ausbesserten. Die restlichen vier Subjekte versammelten sich und hobelten die später benötigten Latten. Diese besonders anspruchsvollen Aufgaben benötigten die Hälfte des Morgens, sodass wir bei wunderschön wärmendem Sonnenschein die erste Pause einlegen konnten.

Weiter ging es damit, das steinerne Fundament für die Brücke zu legen, was doch eher rasch vollendet war. Womöglich ist dies auf die gefüllten Kraftreserven zurückzuführen, die aus dem Mittagschlaf resultierten. Die jetzt stabile Brücke, konnte mit den gehobelten Latten bedeckt und beendet werden, nur die Geländer der Brücken müssen noch befestigt werden, doch das ist eine Arbeit für einen anderen Tag. Wärend die Brücke mit den Latten bestückt wurde, wurden weiterhin Steine gefördert, die als Einstieg auf die Brücke und als Lückenfüller zwischen den Brücken dienten. Nachdem der Gehweg vollendet wurde, ging es ans Retablieren des Materials. Dafür wurde das zuvor heruntergetragene Arbeitsmaterial, wie der Presslufthammer, wieder den steilen Hang hochgetragen. Die ausgebesserte Naturtreppe half bei solchem Gewicht nur wenig, da das Brennen der Oberschenkel kaum auszuhalten war.

Als Abschluss des Retablierens, wurde das Material mit einem Netz auf dem Laster befestigt und gesichert. Kurz darauf traf unser Taxiservice mit dem Büsschen ein, mitdem wir uns eilig auf den Weg in die gemütliche Zivilschutzanlage machten. Einige der Freiwilligen stiegen unterwegs aus um eine kleine Shoppingtour im örtlichen Spar zu machen, während die restlichen eine warme Dusche im Bunker genossen. Anschliessend an die Dusche, konnte wieder ein köstliches Menu verschlungen werden.

Dies ist das Ende eines sehr strengen Arbeitstages, der mit einer Partie Billard oder Tischfussball abgeschlossen werden kann, bevor es am nächsten Morgen in der Früh wieder heisst: „Jtz bringi Stimmig i die Bude“.

Luca Küng und Michael Weber, Automatiker EFZ

Lernendenlager – 1. Tag

DSC_0063Um 6:00 Uhr war Tagwache. Danach haben wir um 6:45 Uhr gefrühstückt. Zum Beginn des Arbeitstages haben sich alle beim Werkhof versammelt und wurden in die Gruppen eingeteilt.

In der Kuhtrogtruppe ging es erstmals mit dem Auto in die Höhe auf ca. 2000 Meter. Zu Beginn war es ziemlich frisch, doch als wir mit der Arbeit begonnen haben wurde uns warm. Wir haben Rohre in die Erde verlegt und 2 Kuhtroge angeschlossen.

In der 1. Brückenbaugruppe haben wir am Morgen die Brücke komplett demontiert und die Einzeteile über einen sehr steilen Abhang abtransportiert. Am Nachmittag konnten wir bereits die Teile der neuen Brücke hintragen.

Zum Abendessen gab es Kartoffelsalat und Bündner Gerstensuppe. In der Abendfreizeit haben viele Gesellschaftsspiele wie Gemschem oder Hornochsen gespielt. Um 23:00 Uhr war dann Nachtruhe damit wir fit für den nächsten Tag waren.

Nicolas Müller und David Jordans, Konstrukteure EFZ

Lernendenlager – Anreisetag

Vom 23. bis 28. September 2018 findet das diesjährige Lernendenlager aller Lernenden im 2. Lehrjahr statt. Hier wird täglich ein kurzer Beitrag dazu erscheinen. Wir wünschen viel Spass beim Lesen!

23. September 2018

Nach der Besammlung am Bahnhof Langenthal sind wir mit dem Zug Richtung Cunter aufgebrochen. Hier werden wir in der Zivilschutz Anlage wohnen bis am Freitag. Nach der Ankunft haben wir unsere Zimmer bezogen und hatten noch etwas Freizeit. In unserer Freizeit haben wir Fussball gespielt oder sonstige Aktivitäten verrichtet. Nach einem sehr leckeren Abendessen erhielten wir noch einige Infos bevor wir wieder Zeit zur freien Verfügung hatten.

Christine Gnägi, Konstrukteurin EFZ