Elternabend 2. Lehrjahr

Am 17.00 Uhr musste ich wieder im azm sein, denn wir hatten einen Elternabend, der um 17.30 Uhr anfing. Meine Aufgabe war es von 17.00 Uhr bis 17.30 Uhr bei der Einfahrt zum azm den Eltern die Parkplätze zuzuweisen.

Danach habe ich mit meiner Berufsbildnerin zusammen die Tische fürs Apéro bereitgestellt und die Getränke und Snacks ansprechend präsentiert. Nach einer kurzen Begrüssung durch Daniel Christen, haben die Eltern die Arbeitsplätze ihrer Kinder entdeckt und liessen sich von ihnen ihre täglichen Arbeiten erklären. Es wurde ebenfalls ein Ausblick auf die zukünftige Lehrzeit gemacht. Beim abschliessenden Apéro hatten die Eltern Gelegenheit sich miteinander zu unterhalten und sich kennenzulernen. Zudem standen die Berufsbildner für Fragen zur Verfügung.

Für uns war das ein gelungener Abend.

Patrick Oumaray, Kaufmann EFZ 1. Lehrjahr

Xplore – 3. Tag

Nach einer ruhigen Nacht waren wir gestern alle etwas früher wach. Womöglich war es die Aufregung, unser Modell nun endlich präsentieren zu dürfen. Der Terminplan des Tages war schon sehr dicht gestaltet und auf die Minute terminiert. Bei Phoenixcontact angekommen haben wir unsere Anlage sofort in Betrieb genommen und nach wenigen Minuten waren wir online. Recht entspannt konnten wir also der Marathon-Präsentationsrunde entgegensehen.

Im Fünfminutentakt wurden die Teams aufgeboten. Unsere Präsentation war auf 10:55 Uhr angesetzt. Genau drei Minuten hatten alle Teams zu Verfügung, ihre Projekt zu präsentieren. Einige haben dennoch versucht, die mitgebrachten 30 Slides irgendwie da reinzupacken und wurden wie angekündigt nach 180 Sekunden jäh unterbrochen. Da hatte sich unser Team mit bescheidenen vier Folien schon eher dem Rahmen angepasst. Die Lernenden waren – im Gegensatz zum Berufsbildner – auch gar nicht nervös und haben sich prima gemeistert. So vor 150 Fach-Leuten zu referieren mit der Fachkurie in der ersten Reihe ist gar nicht so ohne.

Nach 17 Beiträgen gab es eine kurze Pause. Wir nutzten die Zeit, um nach unserer Anlage zu sehen. Etwas erstaunt stellten wir fest, dass sie nicht mehr online ist. Schnell versuchten wir die Gründe dafür herauszufinden. Leider stellten wir fest, dass das Datenvolumen der SIM-Card unseres SIM-Karten Gönners vom Vortag aufgebraucht war und die Daten jetzt nur noch so sporadisch flossen. Zu wenig Bandbreite also, um alle vier Koppler mit Netzwerk zu versorgen. Etwas entrüstet mussten wir diese Gegebenheit annehmen. Enttäuschung und Frustration machte sich breit. Wieso musste das gerade jetzt und heute passieren…?

Toni Widmer, ein Techniker der Schweizer Phoenixcontact-Niederlassung, war ebenfalls beruflich vor Ort und hatte unsere Situation mitbekommen. Er hatte uns in den letzten Wochen und Monaten  recht nahe begleitet und kannte unser Systemaufbau genau. Betroffen von unserer momentanen Situation hatte er bald ein paar Ansätze zur Lösung unserer Netzwerkproblematik. Sofort setzten sich die Jungs an die Rechner und befolgten seine Anweisungen. Und siehe da, nach fünf Minuten waren wir wieder online und machten einen Test-Durchlauf. Es funktionierte!

Nach der Mittagspause machte sich die Jury auf, um bei allen Teams einen Besuch abzustatten. Die Nervosität stieg, aber wir fühlten uns gut und konnten es kaum erwarten, ihnen unser Werk zu präsentieren. Das Interesse war gross und da war viel Freude aber auch Staunen zu erleben. Die Demonstration hat beinahe perfekt geklappt war uns reichlich Anerkennung einbrachte. Danach besuchten uns einige Kollegen anderer Teams um uns ihre Wertschätzung zu bekunden. Ein schöner Moment für jedes Team-Mitglied.

Nach zweistündiger Besprechungspause der Jury startete dann der entspannte Teil des Abends. Es folgten Ansprachen und Verdankungen. Schliesslich begann die Siegerehrung. Unsere Kategorie war zuerst am Start. Die Spannung stieg und … wir durften den Pokal für den zweiten Platz der Kategorie SmartFactory in Empfang nehmen. Die Freude war riesig!

Nach der Siegerehrung richtete der Obervater von Phoenixcontact Klaus Eisert (84) noch ein paar persönliche und inspirierende Worte an uns alle. Anschliessend folgte ein fürstliches Abendessen.

Nun heisst es dann Aufräumen, Packen, Palettisieren und letzte Kontakte austauschen. Bestimmt war es für alle Teilnehmenden ein unvergessliches Erlebnis. An dieser Stelle möchten wir uns besonders bedanken für die grosse Unterstützung von Seiten der Phoenixcontact Schweiz AG, sowie auch der FESTO Didactic , der MIGROS Aare, der KaempferEngineering GmbH und natürlich auch unseren Partnern Ammann und Avesco, welche das Projekt ideell oder finanziell unterstützt haben.

Ein spezielles Dankeschön gebührt aber auch den zuhause gebliebenen Team-Mitgliedern und all denjenigen azm-Lernenden welche beim Bau des Automaten tatkräftig mitgeholfen haben. Ohne sie wäre das Projekt niemals so erfolgreich gewesen. Ihr könnt stolz auf das Resultat sein!

Xplore – 2. Tag

Der gestrige Tag startete früh morgens, da wir noch Anpassungen mit den Sounds für unsere sprachgeführte Montageanleitung machen mussten. Nach einem reichhaltigen Frühstück wurden wir von Bussen zum recht neu gebauten PhoenixContact Sitz chauffiert. Dort angekommen erhielten wir unsere Namensschilder und begaben uns ins Auditorium wo wir alle von Jenny Schaffrath, der diesjährigen Organisatorin begrüsst wurden. Gleich danach wurden wir quer durchs Gebäude geführt wo man uns einen Platz zugewiesen hat um das Modell aufzubauen.

Unsere fünf Paletten haben den Transport unbeschadet überstanden. Leider hatte niemand Werkzeug um das Stahlband zu durchschneiden… Eine Hand voll Phoenix Lernenden hat aber alle Teilnehmer tatkräftig unterstützt und so begannen wir emsig alles auszupacken.
Ein zentraler Punkt, der uns auch schon im Vorfeld beschäftigte waren die SIM Karten für das deutsche Netz. Obwohl ich diese eigentlich „bestellt“ hatte, wurde uns empfohlen, selbst auch noch welche am Flughafen zu erwerben. Diese sind für knapp €10 zu haben. Das Problem dabei ist die Aktivierung. Wegen des neuen Terror Gesetzes in Deutschland mussten wir die SIMs mittels Videokonferenz mit einer zertifizierten Sicherheitsfirma durchführen. Dabei wird das Gespräch aufgezeichnet und mann muss einige fragen beantworten. Dann muss auch der Pass in die Kamera gehalten und so gekippt werden, dass die Hologramme sichtbar werden. Dieses Prozedere muss für jede SIM wiederholt werden, Vorschrift ist Vorschrift. Nach diesem Sicherheitscheck erhielten wir eine Mail, dass die SIM in ca 24h freigeschaltet werden wird. Nicht so toll… Dies hätte und aber sowieso nichts genützt, da man uns dann vor Ort sagte, dass unsere Netzbetreiber da gar kein Empfang hätte. Nochmals nicht so toll. Wir erhielten dann von der IT einen Netzwerk Router den wir frei programmieren durften. Dieser machte aber dem firmeninternen Netzwerk zu schaffen und so mussten wir diesen nach einstündiger Konfiguration wieder abgeben. Glücklicherweise bemerkte jemand vom VW-Team unsere Misere und bot uns kurzerhand seine private SIM-Karte für die zwei Tage an, womit wir endlich online gehen konnten. Am Schluss blieben uns dann immerhin noch 90 Minuten für den eigentlichen Test der Anlage, welcher auch erfolgreich verlief.
Andere hatten nicht so viel Glück wie zB unser Nachbar aus Alexandria. Seinem ganzen restlichen Team wurde vom deutschen Konsulat keine VISA erteilt und so musste er kurzum alleine anreisen. Ein enormer Druck. Ihm wurde aber von Phoenixcontact eine Hand voll Lernender zur Verfügung gestellt, die eifrig versuchten seinen Anweisungen folge zu leisten.

 

Der Tag wurde dann mit einem gemeinsamen Abendessen abgerundet. Vor dem Schlafengehen haben sind wir noch kurz den Schlachtplan für die dreiminütige Jurie-Präsentation durchgegangen.
Wir freuen uns sehr auf den heutigen Tag und darauf, all die anderen Beiträge zu sehen und zu erleben.

Erster Tag Xplore-Wettbewerb

Team7.3.2018 – Gestern vor dem Abflug haben wir uns pünktlich am Check in drei am Flughafen Zürich getroffen. Nach einem 80 Minuten Flug  in einer kleinen Propeller Maschine folgte eine ebenso lange Taxifahrt zu unserem Hotel in Bad Pyrmont.

Nach dem Bezug unserer Zimmer folgte ein kleiner Rundgang durch das Kurstädtchen mit den markanten Fachwerk Häusern. Bald darauf gab es auch schon Abendessen, wo sämtliche Teilnehmer des Wettbewerbs in einem grossen Saal mit reichlichem Buffet verpflegt wurden.  Rasch haben wir Kontakte geknüpft mit ein paar anderen Teams und es folgte ein eifriges Vorstellung der eigenen Projekte.

Wir alle sind sehr gespannt auf die kommenden Tage und freuen uns, die Projekte unsere Mitbewerber dann in echt sehen zu dürfen. Heute Morgen werden wir dann zu unserer Ausstellungshalle gebracht, wo wir unser Modell nach dem Transport wieder zusammenbauen werden. Danach folgt eine Führung durch das Werk von Phoenix Contact AG, dem wohl größten Arbeitgeber in der Umgebung.

 

Projekt Car Factory

Alle zwei Jahre führt die Firma Phoenix Contact AG den Xplore Wettbewerb durch. Die Automatiker des azm im 3. Lehrjahres haben die Chance genutzt und entschieden mit einem Projekt in der Kategorie «Smart Factory» teilzunehmen. Ziel der Anlage ist es, die Abläufe der Industrie 4.0 kreativ darzustellen.

Dabei waren sie auf die Unterstützung der anderen Berufsgruppen (Konstrukteure, Informatiker, Polymechaniker usw.) angewiesen. Zuerst wurden die Einzelheiten geplant, und das Material bestellt. Am Feierabend und an Samstagen wurde die Anlage zusammengebaut. Während den Arbeiten tauchten immer wieder Probleme auf, welche gelöst werden mussten. Die Anlage verfügt über eine eigene Webseite, auf welcher man ein Lastwagen nach seinen Wünschen zusammenstellen kann. Genau dieser wird dann von der Anlage produziert. Ende Januar musste ein Video mit der Funktion der Anlage an Phoenix geschickt werden. Daraufhin wurde das azm in der Kategorie «Smart Factory» in die Top 5 von über 30 Projekten weltweit nominiert. Nun wird Anfang März das Projekt zusammen mit den anderen Finalisten an der Niederlassung von Phoenix Contact in Bad Pyrmont präsentiert.

Wir wünschen den unserem Team viel Erfolg!

Tag der offenen Tür

Am 20. Januar öffnete das azm seine Tore der Bevölkerung. Rund 400 Besucher konnten den azm-Lernenden während 5 Stunden bei der Arbeit über die Schulter blicken. In den verschiedenen Berufsgruppen konnten die Besucher den Entstehungsprozess eines Schlüsselanhängers mitverfolgen. Schlussendlich hielten die Besucher am Ende des Rundgangs den montierten Schlüsselanhänger in ihren Händen.

Unter Anleitung von Baumaschinenmechaniker-Lernenden konnten die Besucher eine kleine Geschicklichkeitsaufgabe mithilfe eines Baggers bewältigen. Dieser Herausforderung stellten sich auch viele Erwachsene Besucher.

Verköstigt wurden die Besucher in der azm-Festwirtschaft durch die Lernenden. Bei einem schmackhaften Gulasch, Kaffee oder Kuchen konnten sich die interessiert Besucher austauschen.

Eröffnung azm

Am 28. November fand die offizielle Eröffnung des azm Ausbildungszentrum Mittelland statt. Rund 120 Gäste aus Politik, Behördenvertreter und Firmen durfte die azm-Crew begrüssen. Auf dem Rundgang durch das azm konnten die Gäste viele spannende Arbeitsplätze bestaunen und direkt mit den azm-Lernenden ins Gespräch kommen.

Nationaler Zukunftstag im azm

Insgesamt 37 Kinder haben in diesem Jahr am Nationalen Zukunftstag einen Einblick in die Technik erhalten.

29 Kinder verbrachten einen halben Tag bei Ihren Eltern und Bekannten unserer Partnerfirmen Ammann Schweiz AG und Avesco AG. In der zweiten Tageshälfte erarbeitet das azm mit den Kindern eine gefräste Variante des Gesellschaftsspiels „Mensch ärger dich nicht“. Von der Konstruktion am 3D CAD, Herstellung der Spielsteine mittels 3D Drucker und Drehbank, Fräsen des Spielbretts an der Fräsmaschine bis hin zum Biegen der Blechverpackung an der Abkantpresse konnten die Kinder ihr Spiel herstellen.

Gleichzeitig erhielten 8 Mädchen durch das Projekt „Mädchen-Technik-Los!“ einen vertieften Einblick in die Automation. In mehreren Stunden wurde unter Anleitung des Berufsbildners und der Lernenden ein elektronischer Würfel erstellt. Diesen konnten Sie am Abend stolz Ihren Verwandten und Bekannten präsentieren.

Cédric Achermann holt Gold an den World Skills 2017 in Abu Dhabi

Cédric Achermann (Software) hat mit seinem Teampartner Fabien Gyger (Hardware), Meyer Burger AG, die Goldmedaille an den WorldSkills 2017 im Beruf Automatiker geholt.

Das SwissSkills Team holte 11 Gold-, 6 Silber- und 3 Bronzemedaillen Medaillen.  Damit ist die Schweiz mit dem 2. Rang in der Nationenwertung wiederum mit Abstand die beste europäische Nation. Dazu kommen 13 Diplome und 3 Zertifikate.

Das azm Gratuliert zu dieser Topleistung!

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