Xplore – 2. Tag

Der gestrige Tag startete früh morgens, da wir noch Anpassungen mit den Sounds für unsere sprachgeführte Montageanleitung machen mussten. Nach einem reichhaltigen Frühstück wurden wir von Bussen zum recht neu gebauten PhoenixContact Sitz chauffiert. Dort angekommen erhielten wir unsere Namensschilder und begaben uns ins Auditorium wo wir alle von Jenny Schaffrath, der diesjährigen Organisatorin begrüsst wurden. Gleich danach wurden wir quer durchs Gebäude geführt wo man uns einen Platz zugewiesen hat um das Modell aufzubauen.

Unsere fünf Paletten haben den Transport unbeschadet überstanden. Leider hatte niemand Werkzeug um das Stahlband zu durchschneiden… Eine Hand voll Phoenix Lernenden hat aber alle Teilnehmer tatkräftig unterstützt und so begannen wir emsig alles auszupacken.
Ein zentraler Punkt, der uns auch schon im Vorfeld beschäftigte waren die SIM Karten für das deutsche Netz. Obwohl ich diese eigentlich „bestellt“ hatte, wurde uns empfohlen, selbst auch noch welche am Flughafen zu erwerben. Diese sind für knapp €10 zu haben. Das Problem dabei ist die Aktivierung. Wegen des neuen Terror Gesetzes in Deutschland mussten wir die SIMs mittels Videokonferenz mit einer zertifizierten Sicherheitsfirma durchführen. Dabei wird das Gespräch aufgezeichnet und mann muss einige fragen beantworten. Dann muss auch der Pass in die Kamera gehalten und so gekippt werden, dass die Hologramme sichtbar werden. Dieses Prozedere muss für jede SIM wiederholt werden, Vorschrift ist Vorschrift. Nach diesem Sicherheitscheck erhielten wir eine Mail, dass die SIM in ca 24h freigeschaltet werden wird. Nicht so toll… Dies hätte und aber sowieso nichts genützt, da man uns dann vor Ort sagte, dass unsere Netzbetreiber da gar kein Empfang hätte. Nochmals nicht so toll. Wir erhielten dann von der IT einen Netzwerk Router den wir frei programmieren durften. Dieser machte aber dem firmeninternen Netzwerk zu schaffen und so mussten wir diesen nach einstündiger Konfiguration wieder abgeben. Glücklicherweise bemerkte jemand vom VW-Team unsere Misere und bot uns kurzerhand seine private SIM-Karte für die zwei Tage an, womit wir endlich online gehen konnten. Am Schluss blieben uns dann immerhin noch 90 Minuten für den eigentlichen Test der Anlage, welcher auch erfolgreich verlief.
Andere hatten nicht so viel Glück wie zB unser Nachbar aus Alexandria. Seinem ganzen restlichen Team wurde vom deutschen Konsulat keine VISA erteilt und so musste er kurzum alleine anreisen. Ein enormer Druck. Ihm wurde aber von Phoenixcontact eine Hand voll Lernender zur Verfügung gestellt, die eifrig versuchten seinen Anweisungen folge zu leisten.

 

Der Tag wurde dann mit einem gemeinsamen Abendessen abgerundet. Vor dem Schlafengehen haben sind wir noch kurz den Schlachtplan für die dreiminütige Jurie-Präsentation durchgegangen.
Wir freuen uns sehr auf den heutigen Tag und darauf, all die anderen Beiträge zu sehen und zu erleben.