Lernendenlager 2017

 

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Auch dieses Jahr leisteten die Lernenden aus dem zweiten Lehrjahr einen freiwilligen Sozialeinsatz. Bereits am Sonntagmittag trafen sich die 30 Jugendlichen in Langenthal, um gemeinsam nach Graubünden zu reisen. Übernachtet wurde in der Zivilschutzanlage der Gemeinde Cunter, welche ein Teil der Fusionsgemeinde Surses ist. Nachdem sich alle in ihren Zimmern eingerichtet hatten, wurden wir bereits das erste Mal von den vier einheimischen Bäuerinnen lecker bekocht und von den Gemeindearbeitern informiert.

Am nächsten Morgen wurden wir in Gruppen eingeteilt und auf die verschiedenen Baustellen verteilt. Einen grossen Teil der Zeit verbrachten wir damit, den Wander- und Bikerweg zu verbreitern und Treppen einzubauen. Am Ende des Weges wurde tatkräftig an einer Brücke aus Holz gearbeitet. Von einer weiteren Gruppe wurde auf der anderen Seite der Gemeinde ein Holzzaun gestellt. Mit Hilfe von diesem wird geschaut, ob mehr Wild geschossen werden muss. Fünf weitere Lernende verbrachten den Tag mit einem Bauern auf der Alp. In der Höhe wurden Wassertröge für das Vieh installiert. Zum Abendessen wurden wir mit Kartoffelstock und Geschnetzeltem bekocht. Bis zur Nachtruhe wurde im Aufenthaltsraum Billard und Tischfussball gespielt.

Am Dienstagmorgen verschoben wir uns wieder auf unsere Baustellen. Eine Gruppe baute einen Zaun auf einem Parkplatz in Cunter, welcher dazu dient, dass man nicht über den Abhang hinausfährt. Die anderen Gruppen, welche am Montag mit Ihren Arbeiten schon fertig waren, wurden dann auf die bestehenden Baustellen verteilt. Es wurde weiter an den Wander-/Bikerwegen, an der Feuerstelle und an den Wassertrögen auf der Alp gearbeitet. Um 17:00 Uhr kehrten wir alle wieder in die ZSA zurück.

Mit einer Stärkung im Magen machten wir uns auf den Weg auf die Baustellen. Wie am Vortag wurde wieder an den Baustellen weitergearbeitet. Einziger Unterschied zu den restlichen Tagen war, dass es zum Teil ein wenig geregnet hatte.

Am Donnerstag schlossen wir dann unsere Arbeiten ab und konnten diese stolz unseren Eltern zeigen. Ab 14:00 Uhr fuhr Gabriel mit den Eltern von Baustelle zu Baustelle, damit sie all unsere Projekte betrachten und zum Teil ausprobieren konnten. Nachdem wir alle geduscht hatten, gab es dann ein kleines Apéro. Während diesem, hielten die Präsidentin der Organisation Berg-Versetzer, der Vertreter der Gemeindearbeiter sowie der Geschäftsführer des azw, Herr Canonica, eine kurze Rede um uns zu danken. Zum krönenden Abschluss gab es zum Abendessen ein feines Raclette mit den Eltern und allen Gemeindearbeitern zusammen. Die Lernenden hatten nach dem Abendessen dann ihren verdienten Ausgang. Mit viel Musik und lachen liessen die Jugendlichen den letzten Abend noch ausklingen.

Freitagmorgen hiess es dann für alle packen und putzen. Da viele Gruppen um 14:00 Uhr in Zürich wären, mussten wir schon um 8:30 wieder nach Hause fahren, weil die SBB sonst ein Platzproblem gehabt hätte. Darüber freuten sich die Jugendlichen natürlich. Nach einer reibungslosen Abgabe machten wir uns auf den Heimweg.

Lara Schmutz, Stefanie Nyfeler
KV-Lernende
2. Lehrjahr